Gesellschaft zur Förderung der Belange von Betroffenen der Progressiven Supranukleären Blickparese (PSP)
PSP ist eine seltene, weitgehend unbekannte Erkrankung. Das führt dazu, dass man bei der Krankenkasse oder anderen Leistungserbringern immer wieder erklären muss, was PSP eigentlich ist und warum man ein ganz bestimmtes Hilfs- oder Heilmittel braucht. Auch die Zuerkennung von Schwerbehinderungs-Merkzeichen ist oft ein zäher Kampf.
Angesichts einer Ablehnung fragt man sich selber immer wieder: Soll ich in Widersprich gehen? Oder stimmt vielleicht, was im Bescheid steht, und wir haben wirklich keinen Anspruch auf ... die Brille, das Andickungsmittel, das Merkzeichen..?
Wir möchten dokumentieren, welche Erfahrungen für PSP vorliegen. Zum einen möchten wir zeigen, was es alles an Hilfsmitteln und Therapien gibt und zum anderen wollen wir zeigen, ob und in welcher Höhe die Leistungsträger sich an den Kosten beteiligen. Dazu brauchen wir Ihre Mithilfe. Bitte schicken Sie uns Ihre Erfahrungen (wenn es für Sie in Ordnung ist:) inklusive Schriftverkehr - per Mail oder auf Papier. Ihre Erfahrungen und Erfolge können für andere Betroffene sehr wertvoll sein. Wir anonymisieren alle Angaben (Ihre sowohl als auch die der potenziellen Leistungsträger). Danke!
| beantragt | bei | 1.Antwort | Schriftverkehr | Status |
| Sensormatte "Safefloor" klingelt, wenn man drauftritt und weckt z.B. nachts die Pflegeperson, wenn sturzgefährdeter Patient aufsteht |
Pflegekasse | Ablehnung | Verhandlungsverlauf und Gerichtsbeschluss
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Pflegekasse zahlte (von sich aus), übernahm auch die Kosten der KlägerInnen |
| Prismenbrille | Krankenkasse | Ablehnung | Ablehnung KK Widerspruch für alle gesetzlichen Krankenkassen bindende Entscheidung
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Zuschuss muss gezahlt werden |
| Andickungsmittel für Getränke oder Speisen | Krankenkasse | Verschieden. Die Situation ist noch unklar. Einerseits regelt eine Richtlinie der Gesundheitsministerin, dass Kosten zur Veränderung der Nahrungskonsistenz übernommen werden müssen, wenn damit z.B. die Ernährung über eine Sonde vermieden oder herausgezögert wird. Einige Krankenkassen richten sich nach dieser Richtlinie. Andere aber auch nicht. |
Richtlinie der Gesundheitsministerin vom Oktober 2005Forumsdiskussion zum Thema |
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